Counter/Zähler

 

Markt der Möglichkeiten 24. Juni 2017 in Istha

 

   .

inklusion_2017_veranst1
Ausschnitt_sitzb_kl

Ergebnisse des Sitzballturnieres am vergangenen Samstag, 27. Mai 2017

Für alle Sportfans, denen es leider nicht möglich war unserer Einladung aus dem letzten Blickpunkt Ahnatal zu folgen und das Sitzballturnier der BSG Kassel, organisiert durch Jörg Wilke, live zu verfolgen, hier ein kurzer Bericht und natürlich die Spielergebnisse.
Der Tag begann mit einer kurzfristigen Absage zweier Mannschaften. Die Spieler der BSG Kassel lösten dieses Problem jedoch, indem sie, mit „BSG Kassel II“ und „BSG Kassel III“ die entstandene Lücke schlossen, so dass – wie geplant – 10 Mannschaften an den Start gehen konnten.
Es traten auf zwei Spielfeldern jeweils 2 Mannschaften gleichzeitig gegeneinander an. Ein Spiel dauert 2x 7 Minuten, so dass bis zum späten Nachmittag spannende Spiele vom Spielfeldrand verfolgt werden konnten. Katja Zöller (Behindertenbeauftragte der Gemeinde Ahnatal) kommentierte und führte gemeinsam mit Karl Wilke durch den sportlichen Tag. Groß war die Freude bei den Sitzballern der BSG Kassel, als sie von Karl Wilke, welcher der Leiter der Abteilung Fußball der SG Ahnatal ist, eine Spende überreichte.

 Groß war die Freude bei den Sitzballern der BSG Kassel, als sie von Karl Wilke, welcher der Leiter der Abteilung Fußball der SG Ahnatal ist, eine Spende überreichte.Foto: M. Budenz

Am Ende eines fairen, sportlichen Wettkampfes ohne Verletzungen, der auch den Zuschauern einen abwechslungsreichen und spannenden Samstag bescherte, standen sich im „kleinen Finale“ um die Plätze 9 und 10 die Mannschaften „BSG Kassel II und BSG Kassel III“ gegenüber.
Kassel II entschied diese Runde für sich und belegte den 9. Platz.
Die Spieler aus Hannover sicherten sich den 6. Rang.Die Sitzballer aus Oberhausen, wie auch ihre Sportkameraden aus Sölflingen waren zum ersten Mal dabei, sie belegten die Ränge 7 und 8.
„BSG Kassel I“ spielte sich auf Platz 5, Schwerte erkämpfte sich Platz 4.
Den Bronzerang belegte Hausen, das spannende Finale zwischen Leipzig/Plauen und Pforzheim, konnten die Gäste aus Sachsen für sich entscheiden.
Ich kann allen nur empfehlen, sich die Gelegenheit diesen Sport einmal live zu erleben, nicht entgehen zu lassen.

Markus Budenz
Behindertenbeauftragter der Gemeinde Ahnatal


Teilhaben mit Handycap

Gedränge im Isthaer Dorfgemeinschaftshaus. Für die Besucher gab es an den Ständen jede Menge Informationen.
Gedränge im Isthaer Dorfgemeinschaftshaus Für die Besucher gab es an den Ständen jede Menge Informationen.

VON REINHARD MICHL

ISTHA.
Inzwischen zum sechsten Mal veranstaltete die Arbeitsgruppe Nordhessischer Kommunaler Behindertenbeauftragter im Dorfgemeinschaftshaus Istha den Markt der Möglichkeiten. Das Motto der unter der Schirmherrschaft von Stefan Reuß, Landrat des Werra-Meißner-Kreises und frisch gewählter Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes, stehenden Veranstaltung lautete: „In allen Lebenslagen Selbstbestimmung verwirklichen – Wir reden nicht von Inklusion, wir leben sie.“Das Meistern von politischen und auch sportlichen Klippen im Alltag stellen Stefan Reuß vor keine allzu großen Probleme. Etwas mehr Schwierigkeiten hatte der Schirmherr da schon bei seinem Selbstversuch, den „Rollstuhlführerschein“ abzulegen, sich in die Situation eines auf den Rollstuhl angewiesenen Menschen zu versetzen. 
Unter Mithilfe von Antje Knothe von den Kasseler Rolli Strolchen bewältigte Reuß aber auch diese Aufgabe ebenso wie die sechsjährige Paulina aus Zierenberg.

Unter Mithilfe von Antje Knothe von den Kasseler Rolli Strolchen bewältigte Reuß aber auch diese Aufgabe ebenso wie die sechsjährige Paulina aus Zierenberg.

Verpflichtung des Bundes
Oberst a.D. Jürgen Damm, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Nordhessischer Kommunaler Behindertenbeauftragter wies in seiner Begrüßung ein dringlich darauf hin, dass Behinderte in unserer Gesellschaft keine „Patienten“ und auch keine „Problemfälle“ seien, sondern Mitbürger, die normal am alltäglichen Leben teilnehmen sollen. Jürgen Damm:„Uns geht es hier nicht um Fürsorge und Rehabilitation behinderter Menschen, sondern in allen Lebenslagen um ihre gleichberechtigte Teilhabe.“ Die Bundesrepublik Deutschland habe sich im März 2009 deshalb verpflichtet, Menschen mit Handicap genauso zu behandeln wie Menschen ohne Behinderungen. Der Markt der Möglichkeiten ist ein Treffpunkt und auch Forum für Diskussionen über Themen der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderungen und Fragen und Perspektiven der Inklusion. Mitgestaltet wurde die Veranstaltung von Einrichtungen, Vereinen, Organisationen, Verbänden und Anbietern im Bereich der Behindertenarbeit aus der ganzen Region. Zudem gab es ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Spiel, Spaß und Sport. Für den musikalischen Part waren wieder Christian Ötzel (Schauenburg) am Keyboard und die Band „Saitenwind“ der Baunataler Diakonie zuständig.

Schirmherr Stefan Reuß würdigte die Veranstaltung, in der Menschen mit Handicap im Mittelpunkt stehen, als wichtigen Beitrag auf einem noch langen Weg zur Selbstverständlichkeit der Inklusion und Teilhabe von behinderten Mitmenschen in unserer Gesellschaft.
Fotos hier...


Platz für jeden in Gesellschaft
HNA Wolfhagen 6. Juli 2015

Zum fünften Mal fand der Markt der Möglichkeiten in Istha statt – 30 Aussteller dabei
ISTHA. Er schafft Möglichkeiten der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, die ansonsten vielleicht gar nicht zustande kämen. Auch am Samstag wieder, als der von den nordhessischen Behindertenbeauftragten um Oberst a.D. Jürgen Damm und dem Wolfhager Behindertenbeauftragten Wolfgang Hensel organisierte „Markt der Möglichkeiten“im Isthaer Dorfgemeinschaftshaus zahlreiche Möglichkeiten aufzeigte, wie das gesellschaftliche Zusammenleben zum Nutzen aller gestaltet werden kann.

 Fotos: Hoffmann Sicher mit dem Auto unterwegs trotz Behinderung: Tobias Bretz vom Autohaus Ostmann informiert Markus Budenz über die zahlreichen Möglichkeiten, Fahrzeuge behindertengerecht umzurüsten.
Fotos: Hoffmann Sicher mit dem Auto unterwegs trotz Behinderung: Tobias Bretz vom Autohaus Ostmann informiert Markus Budenz über die zahlreichen Möglichkeiten, Fahrzeuge behindertengerecht umzurüsten
------------------------------------------------------------------------------------------------
Ältere und behinderte Menschen mit ihren jeweiligen Erfahrungen und Kompetenzen einzubeziehen, darum geht es und genau dazu lieferte die Infobörse auch in ihrem fünften Jahr ein geeignetes Netzwerk, zu dem neben dem VDK-Sozialverband, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen, der Frühförderung des Landkreises Kassel und dem Referat für die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration an die 30 weitere Einrichtungen und Institutionen zählen.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen informierten sich zahlreiche Besucher beispielsweise über Finanzierungshilfen für Menschen mit Behinderungen, medizinische Angebote und Hilfsmittel, aber auch über Weiterbildungsangebote und Projekte zum Thema Inklusion. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Arbeitswelt und Behinderung, Bewältigung des Alltags, Freizeit und Reisen.
„Wir leben Inklusion“, sagt Jürgen Damm, Oberst a.D. und Sprecher der Arbeitsgruppe. „Es geht darum, auf die Lebenssituation für Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen und für Inklusion zu werben.“Eine Botschaft, die auch in der Politik ankommt, wie Bürgermeister Reinhard Schaake bestätigt, der erneut die Schirmherrschaft übernommen hatte: „Wir wollen ein Klima schaffen, in dem sich jeder einbringen und seinen Platz in der Gesellschaft finden kann.“Dazu leiste der „Markt der Möglichkeiten“in Kooperation mit den Städten und Gemeinden, mit Behörden, Ämtern, Organisationen, Verbänden, Vereinen, Interessenvertretungen, Institutionen sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen einen großen Beitrag. Dass sich hier wie selbstverständlich eine Kultur entwickelt habe, in der sich Menschen mit und ohne Behinderung austauschen, stellte Winfried Kron vom Hessischen Sozialministerium anerkennend hervor: „Ich bin überzeugt, dass Sie hier das Richtige machen.“(zhf)


Der Markt der Möglichkeiten 2014 in Istha

In diesem Jahr fand der Markt der Möglichkeiten der Arbeitsgruppe nordhessischer Kommunaler Behindertenbeauftragten am 5. Juli zum vierten Mal im Dorfgemeinschaftshaus in Istha statt.
Unter dem Motto „Mache das was möglich ist! Was ist möglich? Alles was du tust!“ schaffte es die Arbeitsgruppe, die in der Region Tätigen zu einer wichtigen Austauschplattform zusammenzuführen und zahlreichen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich über die verschiedenen Schwerpunkte wie Arbeitswelt und Behinderung, Alltagsbewältigung mit Behinderung sowie Freizeit und Reisen mit Behinderung zu informieren.
Unter der Schirmherrschaft des Staatssekretärs im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Herrn Dr. Wolfgang Dippel, präsentierten sich Einrichtungen, Vereine, Organisationen, Verbände und Anbieter im Bereich der Behindertenarbeit.

Gäste aus der Politik v. l.: Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, MdL Armin Schwarz, Oberst a.D. Jürgen Damm (Sprecher der Arbeitsgruppe), Vizelandrätin Kassel Sussanne Selbert, MdB Ulrike Gottschalk, MdB Thomas Viesehorn, MdL Wolfgang Decker   Foto: M. Budenz

Gäste aus der Politik v. l.: Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, MdL Armin Schwarz, Oberst a.D. Jürgen Damm (Sprecher der Arbeitsgruppe), Vizelandrätin Kassel Sussanne Selbert, MdB Ulrike Gottschalk, MdB Thomas Viesehorn, MdL Wolfgang Decker  Foto: M. Budenz

An diesem Nachmittag wurden Vorführungen von Menschen mit und ohne Behinderung dargeboten. Mitmachaktionen regten zum gemeinsamen Handeln an und an verschiedenen Ständen konnte man sich informieren.

Saitenwind“, die Showband der Baunataler Diakonie und Christoph Oetzel am Keyboard sorgten für die musikalische Unterhaltung und der Kinderzirkus „Außer Rand und Band“ zeigte sein akrobatisches Können.    Foto: M. Budenz

Die Showband „Saitenwind“  Foto: M. Budenz

„Saitenwind“, die Showband der Baunataler Diakonie und Christoph Oetzel am Keyboard sorgten für die musikalische Unterhaltung und der Kinderzirkus „Außer Rand und Band“ zeigte sein akrobatisches Können.
Im Außenbereich gab es neben Informationen zum PKW - Umbau auch die Möglichkeit eine Rundfahrt mit der Eselkutsche zu machen

Die Ahnataler Behindertenbeauftragte Katja Zöller war zusammen mit ihrem Ehemann und einer Nachbarin mit ihren beiden Langohren Sophie und Petro nach Istha gekommen und zeigte, dass es auch mit einem Rollstuhl möglich ist Esel zu halten und Kutsche zu fahren!

Das Eselgespann von Katja Zöller Foto: M. Budenz

Die Ahnataler Behindertenbeauftragte Katja Zöller war zusammen mit ihrem Ehemann und einer Nachbarin mit ihren beiden Langohren Sophie und Petro nach Istha gekommen und zeigte, dass es auch mit einem Rollstuhl möglich ist Esel zu halten und Kutsche zu fahren!

weitere Fotos hier..

Ahnatal für alle